Eine Gruppe Jugendlicher sitzt und steht gemeinsam an einem Tisch und erarbeitet eine Präsentation.

Quelle: vzbv

Kostenfallen bei In-Game-Käufen

Eine Gruppe Jugendlicher sitzt und steht gemeinsam an einem Tisch und erarbeitet eine Präsentation.

Quelle: vzbv

Konsole, PC oder Smartphone: Online-Gaming ist aus dem Alltag vieler Menschen, auch dem von Jugendlichen, nicht wegzudenken. Ebenfalls allgegenwärtig sind In-Game- beziehungsweise In-App-Käufe; sogar bei Spielen, die auf den ersten Blick kostenlos zu sein scheinen.

Mit dem Modul „Kostenfallen beim Online-Gaming“ erhalten junge Menschen Einblick, was sie beim Zocken beachten sollten und wie sie Kostenfallen bei In-Game-Käufen vermeiden können.

Sieben junge Menschen befinden sich auf und um ein Sofa herum. Zwei der Jugendlichen haben einen Controller in der Hand. Alle schsuen gespannt nach vorn, wo sich der Bildschirm befinden soll.

Quelle: Nichizhenova_Elena-stock.adobe.com

Lootbox und Gaming – Was steckt dahinter?

In-Game-Käufe sind grundsätzlich alle Käufe, die während eines Online-Spiels getätigt werden. Während eines Spiels werden immer wieder kostenpflichtige Erweiterungen angeboten, um zum Kauf zu animieren. Es gibt auch Spiele, für die In-Game-Käufe zum Weiterkommen zwingend notwendig sind. 

Lootboxen sind eine Art von In-Game-Käufen. Dabei handelt es sich um virtuelle Beutekisten, in denen Spieler:innen Inhalte wie neue Charaktere, Erweiterungen oder Upgrades kaufen – ohne zu wissen, was sich in den Boxen befindet. 

Gaming-Gefahren

Lootboxen nutzen ähnliche Mechanismen wie Glücksspiele und stehen im Verdacht, zu suchtähnlichem Kaufverhalten zu führen. Und auch wenn es in Deutschland noch keine Urteile gibt, gelten in den Niederlanden und Belgien kostenpflichtige Lootboxen als illegales Glücksspiel.

Heikel ist auch, dass man bei den Ausgaben für die In-App- und In-Game-Käufen schnell den Überblick verlieren kann. Da es meist nur kleinere Euro-Beträge sind, die man pro Kauf ausgibt, kann die Gesamtsumme, die am Ende steht, leicht unterschätzt werden.

Mit Kreativität zu bewussterem Konsum

Mit den Inhalten des Moduls erfahren junge Menschen, welche Risiken Online-Gaming birgt und wie sie sich vor Kostenfallen schützen können. Um Kompetenzen zu entwickeln, die sie im Alltag anwenden können und ihre Kenntnisse weiterzugeben, beruht das Bildungsprogramm auf kreativer Auseinandersetzung und einem Peer-to-Peer-Ansatz, also Lernen auf Augenhöhe. Es kann aus folgenden Methoden gewählt werden:

  • Digitale Infografiken und Poster
  • Video-/Legefilm
  • Rollenspiel
  • FanZine
  • Elevator-Pitch

Aktiv werden – so geht’s!

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Quellen:

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Im Themendossier "In-Game-Käufe" gibt es weiterführende Informationen, Ideen und Unterrichtmaterialien zum Thema.