Junge Personen sitzen gemeinsam an einem Gruppentisch und erarbeiten sich Inhalte.

Quelle: vzbv

KI: Im Alltag zwischen Daten, Deepfakes und Demokratie

Junge Personen sitzen gemeinsam an einem Gruppentisch und erarbeiten sich Inhalte.

Quelle: vzbv

Künstliche Intelligenz, kurz KI: Sie gibt uns Antworten auf unsere alltäglichen Fragen, für die wir früher vielleicht noch die Google-Suche genutzt haben. Sie erstellt Texte, gibt Ratschläge oder erstellt Bilder. Auch in unserem Verbraucheralltag begegnet KI uns längst in verschiedenen Bereichen zu ganz vielfältigen Themen: Sei es, dass sie bei der Feststellung von Krankheiten genutzt wird, bei der Verkehrsplanung unterstützt, für die Risikobewertung bei Kreditentscheidungen zu Rate gezogen wird oder hilft, Windkraftanlagen zu steuern. Aber Achtung: Es gibt auch Risiken!

Das Modul "Vertrauen ist gut – KI-Check ist besser! Im Alltag zwischen Daten, Deepfakes und Demokratie" vermittelt jungen Menschen, was für Betrugsrisiken KI birgt, welche Rolle unsere Daten für das Training der KI spielen und wo es gilt, Vorsicht walten zu lassen.

 

Junge sitzt mit Smartphone in der Hand auf dem Bett

Quelle: Rawpixel - Adobe Stock

KI + Social Media = Betrugsrisiko?

Das Risiko, das Social Media im Hinblick auf KI birgt, hängt vorrangig davon ab, was du teilst und wie viele Daten du Preis gibst. Es gibt Meldungen, dass Menschen Anrufe erhalten haben, sicher waren Freunde oder Familienangehörige am Telefon zu sprechen und dann teilweise Opfer eines Betrugs geworden sind. Wie? Manchmal haben Nutzer:innen Handynummern in Profilen hinterlegt. Freundschafts- oder Familienbeziehungen können zum Teil über öffentlich einsehbare Profile und Kommentare recherchiert werden. Außerdem  können Stimmen  mit Hilfe von Stimmproben aus beispielsweise geposteten Reels nachgeahmt werden.

Um sich zu schützen, gibt es mehrere Optionen:

  • Auf Warnhinweise achten, zum Beispiel, wenn emotionaler und zeitlicher Druck erzeugt wird
  • Mit Familie und Freund:innen Passwörter überlegen, falls es zu einem Schockanruf kommt
  • Darauf achten, was auf sozialen Medien geteilt wird und wer darauf Zugriff hat

Kreativ KI hinterfragen

Das Modul "Vertrauen ist gut – KI-Check ist besser! Im Alltag zwischen Daten, Deepfakes und Demokratie" ist darauf ausgelegt, dass junge Menschen sich austauschen und ihr Verhalten reflektieren. Damit sie ihre Kompetenzen zum Thema auf- und ausbauen können, liegt der Fokus auf der kreativen Auseinandersetzung. Die Module des Jugendprogramms setzen dabei alle auf den Peer-to-Peer-Ansatz. Junge Menschen geben ihr erworbenes Wissen an ihr Umfeld weiter. Der Schlüssel dafür sind aktivierende Methoden.

Aus folgenden Methoden kann gewählt werden:

  • Digitale Infografiken und Poster
  • Video-/Legefilm
  • Rollenspiel
  • FanZine
  • Elevator-Pitch

Aktiv werden – so geht’s!

Du möchtest dein Wissen zu KI weitergeben? Oder du hast ein anderes Konsumthema, das dich beschäftigt? Dann gestalte mit unserer Unterstützung dein eigenes Projekt! Auf der Seite "Peer-Projekt umsetzen" erfährst du, was für Möglichkeiten es gibt und bekommst weitere Informationen. Materialien und Lesetipps für dein Projekt bekommst du in unserem Checker-Space. Für ein eigenes Projekt kannst du ein Zertifikat erhalten! Das Angebot richtet sich an junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahre.

Mehr zum Thema

Im Themendossier „KI im Unterricht" gibt es weiterführende Informationen, Ideen und Unterrichtmaterialien zum Thema.