Schüler:innen und ein Lehrer legen einen Erfolg feiernd die Hände aufeinander.

Quelle: www.peopleimages.com

Alle mitnehmen!

So gelingt Partizipation in der Schulentwicklung

Schüler:innen und ein Lehrer legen einen Erfolg feiernd die Hände aufeinander.

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Schulen sind dynamische Orte. Sie entwickeln sich zwangsläufig ständig weiter. Mit einem partizipativen Schulentwicklungsprozess haben Schulen die Chance, gezielt die Weiterentwicklung ihres Lernortes zu gestalten - unter Berücksichtigung aller beteiligten Akteure. 

Ein partizipativer Prozess ermöglicht es, demokratische Bildung umzusetzen und darüber hinaus nachhaltige, gerechte und zukunftsfähige Veränderungen anzustoßen Die Einbindung verschiedener Akteure kann den Prozess inhaltlich voranbringen und ihm Sinn und Legitimation geben.

Doch wie gelingt es, die verschiedenen Perspektiven der Lehrenden, Lernenden, Eltern und des nicht-pädagogischen Schulpersonals in Entscheidungsprozesse einzubeziehen? Die folgenden Formate eignen sich, um Schüler:innen mit inspirierenden Veranstaltungen oder durch kontinuierlichen Dialog am Prozess teilhaben zu lassen.

Ideen-Pinnwand

Niedrigschwelliges kontinuierliches Feedback, jederzeit und von allen Schüler:innen

  • Board an einem festen Platz in der Schule oder auf einer digitalen Plattform, auf dem die Schüler:innen anonym Vorschläge, Fragen oder Wünsche anbringen können.
  • Ermöglicht, Feedback einzuholen
  • Eignet sich z.B. für: Themenfindung, Feedback zu Themenschwerpunkten, Klärung der Frage: "Was ist für euch relevant?"

Zukunftswerkstatt

Kreativ, strukturiert, motivierend 

  • Ideenentwicklung und Umsetzungsplanung in Gruppen von 15 – 50 Personen

    1. Kritikphase (Probleme sammeln),
    2. Phantasiephase (Visionen entwickeln),
    3. Realisierungsphase (Maßnahmen planen)

  • Eignet sich z.B. für: mangelnde Sichtbarkeit der Verbraucherbildung an der Schule

World Café

Austausch- und ideenfördernd, ermöglicht niedrigschwellig Beteiligung

  • umfassender Austausch über ein Thema in Gruppen von 20 – 80 Personen
  • Kleingruppendiskussionen an Thementischen zu verschiedenen Aspekten eines Themas, Ergebnisse werden rotierend ergänzt
  • Eignet sich z.B. für: Unterrichtsthemen, außerunterrichtliche Lernorte, Exkursionen, Workshops und Projekte.

Marktplatz der Ideen

Sichtbarkeit von Ideen, direkter Dialog dazu

  • Präsentation bestehender Ideen, Einholung von Feedback bei Gruppen in sehr flexibler Größe, ggf. auch als Teil einer anderen Veranstaltung
  • Offenes Forum, in dem Schüler:innengruppen ihre Vorschläge vorstellen und Feedback von Mitschüler:innen einholen können
  • Eignet sich z. B. für: die thematische Ausgestaltung einer AG oder die Ziele einer Exkursion

Partizipative Verbraucherbildung in der Schulentwicklung

Sie möchten partizipative Verbraucherbildung in der Schulentwicklung voranbringen? Wir unterstützen Sie dabei mit unserer Handreichung "So macht Schule stark für den Alltag", Unterrichtsmaterial und Best Practices von Verbraucherschulen.