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Müll vermeiden: 1.000 Euro für gelungene Schulprojekte

Eine Schülerin bemalt den unteren Teil einer abgeschnittenen, leeren Plastikflasche.

(c) citypraiser - pixabay - CC0 Public Domain

22.10.2019

Die „Europäische Woche der Abfallvermeidung“ startet Mitte November

557 Kilogramm an haushaltstypischen Abfällen produzierte jeder Einwohner durchschnittlich im Jahr 2017 in Deutschland. Das meldete das Bundesumweltamt Mitte Oktober. Die Kampagne „Europäische Woche der Abfallvermeidung“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Menge dieses Mülls europaweit zu reduzieren. Gesucht werden daher Ideen, wie sich Abfälle vermeiden lassen – auch von Schulgruppen. Diese haben die Möglichkeit, im Zuge eines Wettbewerbs mit ihrem Projekt 1.000 Euro zu gewinnen.

Die „Europäische Woche der Abfallvermeidung“ findet jährlich im November statt. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), der Spitzenverband der kommunalen Abfallwirtschaft in Deutschland, verantwortet die nationale Koordinierung der Kampagne, auf europäischer Ebene ist das EU-Sekretariat zuständig. Durch selbstorganisierte Aktionen sollen sich Schülerinnen und Schüler ihrer Verantwortung und ihrer Handlungsmöglichkeiten in der bestehenden Wegwerfgesellschaft bewusst werden. Das diesjährige Motto lautet: „Wertschätzen statt wegwerfen – miteinander und voneinander lernen“. 

Fester Zeitraum

Alle Schul- und Berufsschulgruppen können zusammen mit einer verantwortlichen Lehrperson teilnehmen. Dabei steht es ihnen frei, ob sie eine schulweite Aktion oder ein Gruppenprojekt zur Abfallvermeidung verwirklichen. Wichtig ist, dass sie ihre Idee vollständig oder teilweise während der Kampagnenwoche zwischen dem 16. und 24. November 2019 umsetzen.

Inspiration, wie eine Schulaktion zur Abfallvermeidung aussehen kann, bietet die Internetseite der Kampagne, die umgesetzte Projekte aus den vergangenen Jahren präsentiert. Zuletzt belegte etwa die Berufsbildende Schule Lahnstein (BBS) mit ihrem Projekt „Vermeidung von Plastik im Rhein/Meer“ den 1. Platz des Wettbewerbs. „Die Berufsschule überzeugte mit einem umfassenden Konzept“, so heißt es in der Erklärung zur Preisvergabe. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit unterschiedlichen Aspekten, wie Menschen Plastikabfälle vermeiden können, führten ein Expertengespräch mit einem Berufsfischer und bezogen die Partnerschule in Ruanda mit ein.  

Anmeldungen online möglich

Noch bis zum 3. November können Lehrerinnen und Lehrer ihre Schulgruppe online zum Wettbewerb anmelden. Ab Anfang Dezember besteht dann die Möglichkeit, bis zum 15. Januar 2020 die Ergebnisse der Aktion, Fotos und Videos über einen Link einzureichen. Die drei besten Gruppen reisen im Mai nächsten Jahres in kleiner Vertretung – je drei Kinder und eine Lehrperson – nach München zur IFAT, der Weltleitmesse für Wasser, Abwasser, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Dort wird der Siegerpreis zwischen dem 4. und dem 8. Mai 2020 verliehen. 

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