Unterrichtsmaterial: Darum sind Influencer*innen so beliebt

Mann steht neben Emojis und hat eine Casio-Uhr um die Brust gebunden

Unterrichtsmaterial: Darum sind Influencer*innen so beliebt

Herausgeber
Bayerischer Rundfunk, ARD, ZDF und Deutschlandradio
Materialformat
Kleine Arbeitseinheit
Zielgruppe
Mittelstufe
Preis
kostenlos
Fachlicher Inhalt
Sehr gut
Methodik-Didaktik
Gut
Formale Gestaltung
Gut
Gesamtbewertung
Gut

Das Material "Stars im Internet. Darum sind Influencer*innen so beliebt" bietet Lehrkräften der 5.-8. Klassen die Grundlage, um sich in einer Unterrichtsstunde mit ihren Schülerinnen und Schüler über Funktion und Marketingstrategien der Influencer/innen auseinanderzusetzen.

Positiv hervorzuheben ist:

  • Das bereitgestellte Video. Über einer Dauer von 8,5 Minuten werde die Jugendlichen ansprechend und zielgruppengerecht darüber aufgeklärt, warum Influencer/innen bei ihnen so gut ankommen, wie Influencer/innen arbeiten und welche Marketingstrategien greifen.

  • Die weiterführenden Tipps für eine weitere Unterrichtsstunde. Hier werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt, ihre erarbeiteten Tipps zum Umgang mit Inlucencer/innen in einer Unterrichtsstunde an jüngere Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.

Entwicklungsbedarf besteht im Bereich:

  • Die im Film vermittelten Inhalte im Arbeitsblatt aufzugreifen.

  • Den Schülerinnen und Schülern eine Anleitung für die Durchführung einer Schulstunde für jüngere Schülerinnen und Schüler bzgl. der Tipps zum Umgang mit Influencer/innen bereitzustellen.

Das Material "Stars im Internet. Darum sind Influencer*innen so beliebt" bietet Lehrkräften der 5.-8. Klasse eine gute Grundlage, um sich in einer Unterrichtsstunde mit ihren Schülerinnen und Schüler über Funktion und Marketingstrategien der Influencer/innen auseinanderzusetzen. Das Thema wird innerhalb des Webangebotes „So geht Medien“ als ein Baustein in der Kategorie Medienbasics zur Verfügung gestellt. Herzstück des Bausteins ist der gelungene Film „Darum sind Influencer*innen so beliebt“ mit einer Dauer von ca. achteinhalb Minuten. Der „So geht Medien“ Moderator Sebastian Schaffstein sendet vergleichbar eines Influencers aus seiner Wohnung und klärt über das Phänomen Influencer auf: warum sind sie so beliebt bei Jugendlichen, wie produzierten sie ihre Inhalte, wie finanzieren sie sich. An Beispielen realer Ausschnitte von Influencer-Videos sensibilisiert der Film die Schülerinnen und Schüler dafür, die Rolle der Produkte und der Werbung in den Beiträgen zu erkennen. Sie sollen die Werbe- und Marketingstrategien der Influencer/innen beurteilen und begreifen, dass es sich dabei um eine neuartige Methode von Werbung im Gegensatz zu Werbeblocks im analogen Medienangebot handelt. Im Sinne eines medienkompetenzfördernden Unterrichts, steht insbesondere der medienkritische Aspekt im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler sollen zum einen erkennen, dass Influencer/innen ihre Tätigkeit als Beruf ausüben, der viel Zeit und Mühe bedarf, um sich damit den Lebensunterhalt finanzieren zu können. Noch viel wichtiger ist dabei, dass die Schülerinnen und Schüler begreifen, dass Influencer/innen abhängig von ihren Geldgebern, den Werbepartnern sind. Diese beanspruchen ein Mitspracherecht bei den Themen über die berichtet wird. Das Material zeigt hier Alternativen auf. Influencer/innen können auch unabhängig von Werbepartnern Geld verdienen, wenn sie zum Beispiel für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeiten. Falls bei den Jugendlichen noch nicht bekannt, lernen sie so zum Beispiel die Wissenschafts-Youtuberin Mai Thi Nguyen-Kim kennen. Der Unterrichtsverlauf sieht nach dem Anschauen des Film vor, dass die Schülerinnen und Schüler nun das Arbeitsblatt bearbeiten. Zu bemängeln ist, dass kein Unterrichtsgespräch zum Film vorgesehen ist und auch das Arbeitsblatt nicht direkt Bezug zum Film nimmt. Nach einer kurzen Bearbeitung des Arbeitsblattes sollen die Jugendlichen in Kleingruppen fünf Tipps für jüngere Schülerinnen und Schüler zum Umgang mit Influencer erarbeiten. Sie reflektieren ihr eigenes Verhalten gegenüber dem Phänomen Influencer/innen, positionieren sich. Leider endet der Stundenablauf hier allein mit: „In einer zweiten Schulstunde halten die Gruppen in jeweils einer 5. Klasse eine Stunde zu dem Thema „Influencerinnen und Influencer“ ab“. Wünschenswert wären hier weiterführende Materialien gewesen.

Haupt-Thema
Medien
Neben-Themen
Medienkompetenz
Social Media / Influencer
Werbung
Herausgeber
Bayerischer Rundfunk, ARD, ZDF und Deutschlandradio

Das Material "Stars im Internet. Darum sind Influencer*innen so beliebt" ist ein Baustein des von ARD, ZDF und Deutschlanfunk gemeinsamen Webangebotes "So geht Medien", das federführend vom Bayerischen Rundfunk erstellt und umgesetzt wird. Mit Videos, Audios, Quiz, interaktiven Karten und Texten werden zahlreiche Aspekte rund um die Mediennutzung erklärt. Die Themen sind für den Einsatz im Unterricht konzipiert, bieten Informationen und regen zu einer aktiven, selbstproduzierenden Mediennutzung an. Zum vorliegenden Material findet die Lehkraft einen einführenden Text auf der Internetseite darüber, warum Influencer/innen so beliebt bei Jugendlichen sind. Zusätzlich steht ein ca. achteinhalb-minütiger Film zum direkten Ansehen bereit. Scrollt man weiter nach unten auf der Interneseite stehen in einem kleinen Infokasten kurz für die Lehrkraft erklärt, welche Medienkompetenzen die Schülerinnen und Schüler durch die Unterrichtseinheit erwerben können. Am Ende der Seite wird verlinkt auf die Unterrichtsmaterilien zum Baustein "Darum sind Inluencer*innen" so beliebt. Diese beinhalten einen "Stundenablauf für eine Unterrichtsstunde", "Stundablauf in Leichter Sprache",  vertiefende Informationen "Wichtige Fakten zu Influencer*innen", das Quiz "Darum sind Influencer*innen so beliebt" sowie ein Arbeitsblatt, das zusätzlich in Leichter Srpache vorhanden ist.

 

Erscheinungsjahr
2019
Reihe
so geht MEDIEN
Materialformat
Kleine Arbeitseinheit
Multimedialer Onlinekurs
PDF Datei(en)
Zielgruppe
Mittelstufe
Fachbezug
Fächerübergreifend
Deutsch / Sprachen
Gesellschaftswissenschaften
Wirtschaft / Arbeitslehre
Verbraucherbildung