Verloren im Netz

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Verloren im Netz

Herausgeber
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) e.V.
Materialformat
PDF Datei(en)
Zielgruppe
Mittelstufe
Oberstufe
Preis
kostenlos
Fachlicher Inhalt
Gut
Methodik-Didaktik
Gut
Formale Gestaltung
Sehr gut
Gesamtbewertung
Gut

Das Material "Verloren im Netz", herausgegeben von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), bietet Hintergrundinformationen für Lehrkräfte zum Thema Medienkompetenz und Onlinesucht sowie eine methodisch-didaktische Anleitung zum Einsatz der mitgelieferten Arbeitsblätter für ca. drei Unterrichtsstunden. Die Hintergrundinformationen für die Lehrkraft geben eine gute Einführung in das Thema, so dass sich die Lehrkraft ohne allzu großen Zeitaufwand in die oftmals fremde Thematik einarbeiten kann. Die Arbeitsblätter können ohne weiteren Mehraufwand eingesetzt werden und die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler durch die vorgeschlagenen Lösungsblätter beurteilt werden.

Hervorzuheben ist bei dem Material "Verloren im Netz" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dass der Lehrkraft vertiefende Hintergrundinformationen zum Thema "Onlinesucht" in einem überschaubaren Rahmen von sieben Seiten gegeben werden. Die Informationen sind differenziert und unter Hinzunahme fachlicher Beratung erstellt. Wünschenswert ist es, eine breitere Perspektive auf das Thema "Onlinesucht" zu geben. Wichtig ist es, nicht allein Wirkungsannahmen beim Medium auszumachen, sondern gleichwertig darauf einzugehen, dass eine "Onlinesucht" auch ausgelöst sein kann durch Persönlichkeitsmerkmale des Jugendlichen oder im sozialen Umfeld liegen können. Die von den Schülerinnen und Schülern zu beurteilenden Beispiele geben einen guten Überblick über die unterschiedlichen Motive der Internetnutzung. So wird den Schülerinnen und Schülern schnell verdeutlicht, dass die Nutzung des Internets von sachgerecht über bedenkenswert bis schlecht bzw. gefährdend sein kann. Die Arbeitsblätter regen zu unterschiedlichen Methoden an und zielen auf ein konkretes Identifizieren einer möglichen "Onlinesucht". Sehr gut sind Beispiele für Formulierungen, falls die Jugendlichen Betroffenen Hilfe anbieten wollen. Die gelenkte Internetrecherche ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern sachgerechte Antworten auf die gestellten Aufgaben zu erhalten. Falls die Lehrkraft die genannten Websites im Vorfeld überprüfen möchte, könnte dies evt. sehr zeitaufwendig sein.

Haupt-Thema
Medien
Neben-Themen
Medien
Gefahren im Internet
Herausgeber
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) e.V.
Das Material "Verloren im Netz", herausgegeben von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), besteht aus drei Teilen: 1. Hintergrundinformationen für die Lehrkraft: In diesem sieben-seitigen Dokument wird der Lehrkraft nach einem kurzen Überblick über die Entwicklung des Internets und den zur Verfügung stehenden Diensten wie Informationsrecherche oder Kommunikations- und Unterhaltungsaspekten eine Einführung in das Thema "Onlinesucht" gegeben. Hierbei wird u.a. vorgestellt, woran eine exzessive Internetnutzung zu erkennen ist, welche Formen der "Onlinesucht" existieren, wer besonders gefährdet ist und wo Betroffene Hilfe finden. 2. Didaktisch-methodischer Kommentar: Dieses drei-seitige Dokument gibt der Lehrkraft eine Anleitung zur Umsetzung der Unterrichtseinheit. 3. Informationstext für Schülerinnen und Schüler / Arbeitsblätter inkl. Lösungsblätter / ein Schaubild: Es stehen insgesamt vier Arbeitsblätter inkl. Lösungsvorschlägen zur Verfügung, die die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen bearbeiten sollen. Ziel des Materials ist es, Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren, eine problematische Internetnutzung zu erkennen und Wege aus der exzessiven Nutzung zu finden.
Erscheinungsjahr
2012
Autor:in
Petra Mader
Reihe
Lernen und Gesundheit
Materialformat
PDF Datei(en)
Multimedialer Onlinekurs
Zielgruppe
Mittelstufe
Oberstufe
Fachbezug
Fächerübergreifend
Deutsch / Sprachen
Gesellschaftswissenschaften
Gesundheit / Ernährung
Informatik / Medien
Kunst / Musik
Wirtschaft / Arbeitslehre
Sachunterricht
Verbraucherbildung