Datum: 04.11.2022

#CheckDasMal: AGB - Was steht da wirklich drin?

Finanzen

Wahrscheinlich kennst du das: Ein Klick und die AGB beim Einkauf sind bestätigt. Kannst du guten Gewissens behaupten, dass du sie wirklich (gründlich) gelesen hast? Warum du das tun solltest und was die AGB überhaupt sind, liest du hier!

Bei jedem Einkauf gehst du einen Vertrag ein. Dabei müssen die Anbieter:innen deutlich vor Abschluss des Vertrags auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) hinweisen. Darin findest du die einheitlich geregelten Vertragsbedingungen wie Lieferfristen und Preise, Reklamationsrechte sowie Haftungsfragen. Deswegen solltest du sie gut lesen, damit beispielsweise bei Zahlung der Ware oder einer Retoure keine bösen Überraschungen auftauchen.

Eine junge Frau mit braunen Haaren hält einen Brief in den Händen und schaut entsetzt darauf hinunter.

Quelle: fitzkes - Fotolia

Achte darauf, dass die AGB übersichtlich, immer abzurufen und auch speicherbar sind. So kannst du, falls die Anbieter:innen die Vertragsbedingungen nicht einhalten oder die AGB ändern, vergleichen und gegebenenfalls widersprechen.

Werden die AGB verändert, musst du darüber informiert werden und erneut zustimmen oder widersprechen. Achtung, auch ein Schweigen kann die Zustimmung zu den neuen AGB bedeuten, wenn du darauf hingewiesen wurdest!

Wichtig zu wissen ist: nicht alle AGB sind gültig! Vorsicht ist geboten, wenn Klauseln zu massiv in deine Rechte als Verbraucher:in eingreifen. Sie haben dann vor Gericht keinen Bestand. Wenn du Ärger mit Anbieter:innen und deren AGB hast, kannst du dich bei der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in deinem Bundesland informieren.

Quelle: Verbraucherzentrale

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