Das Online-Game, das ich kostenlos zocke. Eine männliche Comicfigur winkt glücklich vor einer beleuchteten Ausstellfläche für eine Trophäe. Das Online-Game, das durch In-Game-Käufe doch teuer wird. Die männliche Comicfigur schreit wütend vor der beleuchteten Ausstellfläche.

Quelle: vzbv

Manipulation bei In-Game-Käufen und Lootboxen

Das Online-Game, das ich kostenlos zocke. Eine männliche Comicfigur winkt glücklich vor einer beleuchteten Ausstellfläche für eine Trophäe. Das Online-Game, das durch In-Game-Käufe doch teuer wird. Die männliche Comicfigur schreit wütend vor der beleuchteten Ausstellfläche.

Quelle: vzbv

Worum geht es bei In-Game-Käufen? 

Kaufst du etwas in einem Online-Game, ist das ein In-Game-Kauf. Auch in vermeintlich kostenlosen Spielen (Free to Play) gibt es In-Game-Käufe. In vielen Online-Games wird versucht, Nutzer:innen durch technische Voreinstellungen dazu zu verleiten, Geld auszugeben. Es werden unter anderem Tricks angewendet, damit Gamer:innen für virtuelle Gegenstände zahlen, sogenannte Lootboxen. Dabei handelt es sich um kostenpflichtige „Beutekisten“ mit Zufallsinhalten. Ihnen ist dabei im Zweifelsfall nicht klar, wie viel Geld sie ausgeben, weil die Summe in Paketpreisen verschleiert oder in einer virtuellen Währung angegeben wird.

Das Risiko von Lootboxen

Hinter Lootboxen stecken glücksspielähnliche Mechanismen: Du zahlst, der Zufall entscheidet über das Ergebnis. Lootboxen stehen im Verdacht, suchtähnliches Kaufverhalten zu erzeugen. Insbesondere für Kinder und Jugendliche sind sie ein Risiko.

Schutz von Gamer:innen

Der Verbraucherzentrale Bundesverband setzt sich dafür ein, Personen besser vor Manipulationen in Online-Games zu schützen. Er fordert deshalb unter anderem, dass manipulative Designs, die Verbraucher:innen online zu einem bestimmten Verhalten verleiten sollen, verboten und klare Vorgaben für Fairness by Design gemacht werden.

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