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Das Themenfeld Medien im Kontext der Verbraucherbildung

Was ist Verbraucherbildung?

Verbraucherbildung meint vor allem zwei Dinge: Alltagswissen und Orientierungswissen. Sie hat das Ziel, aufzuklären und Bewusstsein zu schaffen – für eine selbstbestimmte, verantwortungsvolle und gesundheitsförderliche Lebensführung. Verbraucherbildung ist ein lebenslanger Lernprozess und befähigt Menschen, ob jung oder alt, als Verbraucherinnen und Verbraucher verantwortungsbewusst zu handeln und sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Je früher die Fertigkeiten für einen reflektierten Konsum entwickelt werden, desto selbstverständlicher werden sie schon bei jungen Konsumentinnen und Konsumenten im alltäglichen Handeln verankert sein. Desto einfacher wird es für Kinder und Jugendliche, den steigenden Anforderungen in einer zunehmend globalen, vernetzten und komplexen Welt der Waren und Dienstleistungen gerecht zu werden.

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Finanzen

Informationen zum Marktgeschehen, Umgang mit Geld, zu Finanzprodukten und Krediten sowie zu Versicherungen und Werbung

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Medien

Mediennutzung, Beschaffung von Informationen, Datenschutz und Urheberrechte, Soziale Netzwerke und Online-Werbung

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Ernährung

Lebensmittel und ihre Herkunft, Qualität, Kennzeichnung, Wertschätzung und Konsum, Werbestrategien der Lebensmittelbranche sowie Fragen zu gesunder Lebensführung

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Nachhaltigkeit

Mobilität und Wohnen, Wachstum und Wohlstand, fairer Handel sowie Klima, Energie und Ressourcen

Digitale Medien sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Vor allem für Schülerinnen und Schüler gehören digitale Technologien ganz selbstverständlich zur Lebenswirklichkeit dazu: So besitzen 99 Prozent der 12- bis 19-Jährigen ein internetfähiges Smartphone, wie aus der JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) 2020 hervorgeht. Und auch bei den 6- bis 12-Jährigen verfügen bereits 51 Prozent über ein eigenes Handy oder Smartphone (KIM-Studie 2018).

Sie surfen im Netz, schauen sich Online-Videos an oder bewegen sich auf sozialen Plattformen. Doch nur weil Kinder und Jugendliche mit digitalen Medien aufwachsen und ein Großteil von ihnen die Hard- und Software bedienen kann, heißt das nicht, dass sie die digitalen Technologien immer reflektiert einsetzen und mögliche Gefahren erkennen können. Zudem ändern und erweitern sich die technischen Möglichkeiten rasant, wodurch immer neue Herausforderungen entstehen, mit denen junge Menschen erst lernen müssen, umzugehen. Sie dabei zu begleiten, ist auch eine Aufgabe des Lernraums Schule.

Schülerinnen und Schüler sollen jedoch nicht nur die Funktionsweise digitaler Medien begreifen (Lernen über Medien), sondern darüber hinaus befähigt werden, das eigene Leben in einer medial geprägten Gesellschaft selbstbestimmt und sozialverantwortlich zu gestalten (Lernen und Arbeiten mit Medien). Die KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ (2016) nennt sechs Kompetenzbereiche, die in der Schule abgedeckt werden sollen: 1. Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren, 2. Kommunizieren und Kooperieren, 3. Produzieren und Präsentieren, 4. Schützen und sicher Agieren, 5. Problemlösen und Handeln, 6. Analysieren und Reflektieren.

Die Umsetzung im Lernraum Schule

Konkret geht es im Unterricht beispielsweise um den Umgang mit den eigenen Daten sowie den Daten anderer, sprich um Urheberrechte, Privatsphäre und Datenschutz. Kinder und Jugendliche sollen zudem in die Lage versetzt werden, Informationen im Internet zu recherchieren und auf ihre Verlässlichkeit prüfen zu können. Weitere Themen, die Lehrende mit ihren Schülerinnen und Schülern sinnvoll bearbeiten können, sind außerdem angemessene Kommunikationsregeln auf sozialen Plattformen, die Gefahr von Cybermobbing und Cyberkriminalität, der Einfluss durch Online-Werbung und Influencer sowie die Bedeutung von Algorithmen.

Beispiele von Schulen, die das Thema bereits angehen und kreativ umsetzen gibt es zahlreiche: Sie reichen von  Workshops zum Programmieren und Filmdreh, über die Ausbildung von Medienscouts, bis hin zu Unterrichtsreihen über Fake-News, Cybermobbing oder online vermittelte Schönheitsideale. Letztendlich befähigt dieses kritische und reflektierte Medienwissen, das in der Schule vermittelt wird, junge Verbraucherinnen und Verbraucher dazu, das eigene Medienhandeln aktiver zu bestimmen und somit die passive Konsumentenrolle zu verlassen.

Medien

Warum sollten wir unseren Medienkonsum hinterfragen?

Beim Abspielen des Videos werden nutzerbezogene Daten zu Youtube übertragen. Weitere Informationen

Unterrichtsmaterial zum Thema Medien & Information

Grafik des Unterrichtsmaterials Was ist Korruption - Grundlagen

Quelle: Transparency e.V.

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Finanzen

Unterrichtsreihe Was ist Korruption?

Transparency Deutschland hat drei Unterrichtsreihen zum Thema "Was ist Korruption?" für die Sekundarstufe II erarbeitet. Anhand konkreter Fallbeispiele werden grundlegende Fragestellungen zu den Themen Korruption und Lobbyismus vorgestellt: am Fallbeispiel Siemens 2006 / einer Fallanalyse zur Glücksspielindustrie und einer weiteren Fallanalyse zur Urheberrechtsreform. Bildungsarbeit spielt in der Korruptionsprävention eine ganz wesentliche Rolle. Die drei Unterrichtsreihen sind so aufgebaut, dass sie unmittelbar im Unterricht eingesetzt werden können.
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Grafik des Unterrichtsmaterials Pausenlos gesund

Quelle: Stiftung Gesundheitswissen

Verbraucherbildung (allgemein)

Pausenlos gesund

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Grafik des Unterrichtsmaterials Die Methode SinnExperimente - Sehen. Riechen. Hören. Fühlen. Schmecken.

Quelle: BLE

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Ernährung

Die Methode SinnExperimente - Sehen. Riechen. Hören. Fühlen. Schmecken.

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Aktuelles und Wissen zum Thema Medien

Junge sitzt mit Smartphone in der Hand auf dem Bett

Quelle: Rawpixel - Adobe Stock

24.08.2021

Kinderrechte auch digital umsetzen

Eine aktuelle Studie zeigt, dass viele Jugendliche schlecht darüber informiert sind, wie Daten im Netz gesammelt, ausgewertet und verarbeitet werden. Die Ergebnisse rücken das Thema „Digitale Kinderrechte“ in den Fokus.
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Plakat zum Digitalkongress

Quelle: ZSL-Digitalkongress 2021

02.10.2021, 9:00 bis 17:15 Uhr

Digitalkongress 2021

Der Digitalkongress 2021 des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg bietet viele Themen und Workshops - auch zur Verbraucherbildung.
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Skateboarder mit Smartphone nimmt ein Video auf

Quelle: nito - Adobe Stock

19.08.2021

Material der Woche: Werbung in sozialen Medien

Der Materialkompass hebt besonders empfehlenswerte Unterrichtsinhalte als "Material der Woche" hervor. Diese Woche: Werbung in sozialen Medien.
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Open roberta Roboter

Quelle: Initiative »Roberta® – Lernen mit Robotern« des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS

22.07.2021

Material der Woche: Programmieren mit Open Roberta

Der Materialkompass hebt besonders empfehlenswerte Unterrichtsinhalte als "Material der Woche" hervor. Diese Woche: Programmieren mit Open Roberta - belebte Natur.
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klicksafe wie wir leben wollen

Quelle: klicksafe_wie_wir_leben_wollen

15.06.2021

Material der Woche: Wie wir leben wollen

Der Materialkompass hebt besonders empfehlenswerte Unterrichtsinhalte als "Material der Woche" hervor. Diese Woche: Wie wir leben wollen - Chancen und Risiken der digitalen Zukunft.
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Junge Frau schaut auf Smartphone in ihren Händen

Quelle: Wayhome Studio - Adobe Stock

08.06.2021

Fake News enttarnen, Datenspuren reduzieren

Anlässlich des bundesweiten Digitaltags bietet das Netzwerk Verbraucherschule eine Online-Fortbildung für Lehrkräfte an, die Verbraucherzentralen starten eine Smartphone-Rallye für Jugendliche.
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