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Aktuelles zum Thema Medien

Eine Kompassnadel zeigt auf den Begriff Bildung

Quelle: Coloures-Pic - stock.adobe.com

23.01.2023

Ein Update für den Materialkompass

Der Materialkompass des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) wurde grundlegend überarbeitet und ist zum Jahresbeginn mit vielen neuen Funktionen online gegangen.
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Home Office (c) Andrea Piacquadio - pexels - CC0 Public Domain

Quelle: © Andrea Piacquadio - pexels - CC0 Public Domain

19.12.2022

Netzwerk freie Schulsoftware: Hilfe aus der Praxis

Schulen helfen Schulen – so lautet verkürzt das Konzept des vom Verein Digitalcourage gegründeten Netzwerks. Das Ziel: freie Software und die mit ihr verknüpften Vorteile für Lehrkräfte zugänglich zu machen.
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junge Frau schaut erschreckt auf ihren Laptop

Quelle: Westend61 / Vasily Pindyurin (adobe stock)

08.12.2022

Gegen Mobbing – online sowie offline

Junge Menschen fürchten sich vor dem Verhalten anderer im Internet, vor Hassnachrichten und Beleidigungen. Lehrkräfte können diese Sorgen aufgreifen, Schüler:innen stärken und sie für respektvolles Handeln sensibilisieren.
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Junge sitzt auf dem Sofa und spielt Computer. Er trägt Kopfhörer und lacht.

Quelle: Creativa Images/AdobeStock

24.11.2022

Games im Unterricht: die Risiken im Blick

Die ComputerSpielSchule Stuttgart berät Lehrkräfte zu Fragen rund um das Thema Computerspiele und weiß, wie sich Schüler:innen für die damit verbundenen Gefahren sensibilisieren lassen.
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über mehreren Handys schweben die Symbole von sozialen Medien

Quelle: REDPIXEL, Adobe Stock

20.10.2022

Unterrichtsmaterial der Woche: Social-Media-Algorithmen

Der Materialkompass hebt besonders empfehlenswerte Unterrichtsinhalte als „Material der Woche“ hervor. Dieses Mal im Fokus: Der Einfluss von Algorithmen auf das Verhalten in den sozialen Medien.
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Junge Frau beim Online-Shopping

Quelle: Kittiphan – Adobe Stock

13.09.2022

Material der Woche: Money Care

Der Materialkompass hebt besonders empfehlenswerte Unterrichtsinhalte als "Material der Woche" hervor. Dieses Mal im Fokus: wie Werbung Kaufentscheidungen beeinflusst.
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Unterrichtsmaterial zum Thema Medien & Information

Eine Hand hält ein Smartphone, auf dem ein Emoji mit skeptischem Ausdruck zu sehen ist

Quelle: epiz-berlin.de

Medien und Information

Unterrichtsmaterial: Critical Literacy

Mit dem vorliegenden Material sollen Jugendliche und junge Erwachsene, Lehrkräfte und Multiplikator:innen ermutigt werden, sich mit Wissenschaftskommunikation, mit der Verbreitung von Desinformationen, der Rolle der sozialen Medien und der Manipulation öffentlicher Diskurse auseinanderzusetzen.
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Zeichnung zweier Jugendlichen mit Sonnenbrillen auf vor kariertem Hintergrund

Medien und Information

Unterrichtsreihe: Selbstbestimmt im Netz

Bei dem vorliegenden Material handelt es sich um eine 99-seitige PDF-Datei zur Unterrichtsreihe „Selbstbestimmt im Netz“. Nach einer knappen Einleitung ist das Material untergliedert in drei jeweils in sich geschlossene Lerneinheiten – den sogenannten „Lernreisen“ – zu den Themen „Datenspuren“, „Digitale Spiele“ und „Fake News“. Ziel ist die Vermittlung von Kompetenzen für die digitale Welt für Schüler:innen ab 16 Jahren.
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Abgebildet ist ein Smartphone, auf dem Bildschirm sieht man den Titel des Spiels, darunter eine blaue menschliche Form, die einen Roboter hält vor einem orange-glühenden Planeten

Quelle: Deutsche Telekom Stiftung

Medien und Information

Unterrichtsmaterial: Facts & Fakes 2

Das Lernspiel "Facts & Fakes 2" unterstützt Jugendliche beim Erwerb wichtiger Medienkompetenzen. So werden in ein bis zwei Stunden die wichtigsten Merkmale zuverlässiger und fragwürdiger Quellen erklärt und an einer Vielzahl von Beispielen demonstriert und geübt. Das Spiel steht zum kostenlosen Download im App Store und auf Google Play sowie als Browserversion zur Verfügung.
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Das Themenfeld Medien im Kontext der Verbraucherbildung

Was ist Verbraucherbildung?

Verbraucherbildung meint vor allem zwei Dinge: Alltagswissen und Orientierungswissen. Sie hat das Ziel, aufzuklären und Bewusstsein zu schaffen – für eine selbstbestimmte, verantwortungsvolle und gesundheitsförderliche Lebensführung. Verbraucherbildung ist ein lebenslanger Lernprozess und befähigt Menschen, ob jung oder alt, als Verbraucherinnen und Verbraucher verantwortungsbewusst zu handeln und sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Je früher die Fertigkeiten für einen reflektierten Konsum entwickelt werden, desto selbstverständlicher werden sie schon bei jungen Konsumentinnen und Konsumenten im alltäglichen Handeln verankert sein. Desto einfacher wird es für Kinder und Jugendliche, den steigenden Anforderungen in einer zunehmend globalen, vernetzten und komplexen Welt der Waren und Dienstleistungen gerecht zu werden.

Symbol-Icon Ernährung

Ernährung und Gesundheit

Lebensmittel und ihre Herkunft, Qualität, Kennzeichnung, Wertschätzung und Konsum, Werbestrategien der Lebensmittelbranche sowie Fragen zu gesunder Lebensführung

Symbol-Icon Finanzen

Marktgeschehen, Finanzen und Verbraucherrecht

Informationen zum Marktgeschehen, Umgang mit Geld, zu Finanzprodukten und Krediten sowie zu Versicherungen und Werbung

Symbol-Icon Medien

Medien und Information

Mediennutzung, Beschaffung von Informationen, Datenschutz und Urheberrechte, Soziale Netzwerke und Online-Werbung

Symbol-Icon Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Mobilität und Wohnen, Wachstum und Wohlstand, fairer Handel sowie Klima, Energie und Ressourcen

Digitale Medien sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Vor allem für Schülerinnen und Schüler gehören digitale Technologien ganz selbstverständlich zur Lebenswirklichkeit dazu: So besitzen 99 Prozent der 12- bis 19-Jährigen ein internetfähiges Smartphone, wie aus der JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) 2020 hervorgeht. Und auch bei den 6- bis 12-Jährigen verfügen bereits 51 Prozent über ein eigenes Handy oder Smartphone (KIM-Studie 2018).

Sie surfen im Netz, schauen sich Online-Videos an oder bewegen sich auf sozialen Plattformen. Doch nur weil Kinder und Jugendliche mit digitalen Medien aufwachsen und ein Großteil von ihnen die Hard- und Software bedienen kann, heißt das nicht, dass sie die digitalen Technologien immer reflektiert einsetzen und mögliche Gefahren erkennen können. Zudem ändern und erweitern sich die technischen Möglichkeiten rasant, wodurch immer neue Herausforderungen entstehen, mit denen junge Menschen erst lernen müssen, umzugehen. Sie dabei zu begleiten, ist auch eine Aufgabe des Lernraums Schule.

Schülerinnen und Schüler sollen jedoch nicht nur die Funktionsweise digitaler Medien begreifen (Lernen über Medien), sondern darüber hinaus befähigt werden, das eigene Leben in einer medial geprägten Gesellschaft selbstbestimmt und sozialverantwortlich zu gestalten (Lernen und Arbeiten mit Medien). Die KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ (2016) nennt sechs Kompetenzbereiche, die in der Schule abgedeckt werden sollen: 1. Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren, 2. Kommunizieren und Kooperieren, 3. Produzieren und Präsentieren, 4. Schützen und sicher Agieren, 5. Problemlösen und Handeln, 6. Analysieren und Reflektieren.

Die Umsetzung im Lernraum Schule

Konkret geht es im Unterricht beispielsweise um den Umgang mit den eigenen Daten sowie den Daten anderer, sprich um Urheberrechte, Privatsphäre und Datenschutz. Kinder und Jugendliche sollen zudem in die Lage versetzt werden, Informationen im Internet zu recherchieren und auf ihre Verlässlichkeit prüfen zu können. Weitere Themen, die Lehrende mit ihren Schülerinnen und Schülern sinnvoll bearbeiten können, sind außerdem angemessene Kommunikationsregeln auf sozialen Plattformen, die Gefahr von Cybermobbing und Cyberkriminalität, der Einfluss durch Online-Werbung und Influencer sowie die Bedeutung von Algorithmen.

Beispiele von Schulen, die das Thema bereits angehen und kreativ umsetzen gibt es zahlreiche: Sie reichen von  Workshops zum Programmieren und Filmdreh, über die Ausbildung von Medienscouts, bis hin zu Unterrichtsreihen über Fake-News, Cybermobbing oder online vermittelte Schönheitsideale. Letztendlich befähigt dieses kritische und reflektierte Medienwissen, das in der Schule vermittelt wird, junge Verbraucherinnen und Verbraucher dazu, das eigene Medienhandeln aktiver zu bestimmen und somit die passive Konsumentenrolle zu verlassen.

Medien

Warum sollten wir unseren Medienkonsum hinterfragen?

Beim Abspielen des Videos werden nutzerbezogene Daten zu Youtube übertragen. Weitere Informationen