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Aktuelles und Wissen zum Thema Nachhaltigkeit

Gruppe mit Lehrerin

Quelle: © Halfpoint - stock.adobe.com

29.11.2022

Auf zum nachhaltigen Schulmanagement!

In Zeiten der Energiekrise erscheint nachhaltiges Handeln wichtiger denn je – auch auf Ebene der Schulführung. Wie das gelingen kann, zeigen 30 UNESCO-Projektschulen mithilfe des Whole School Approach.
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Junge hält Plastikflaschen im Arm und schaut durch seine Finger

Quelle: Krakenimages.com, Adobe Stock

15.11.2022

Unterrichtsmaterial der Woche: Plastik im Kopf

Der Materialkompass hebt besonders empfehlenswerte Unterrichtsinhalte als „Material der Woche“ hervor. Dieses Mal im Fokus: Plastikmüll als Folge des Konsumalltags sowie umweltbewusste Alternativen.
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Lehrer Adrian Stroiwas

Quelle: Adrian Stroiwas/Gesamtschule West Bremen

10.11.2022

Verbraucherbildung verpackt als „Lifehacks“

Der Lehrer und Sonderpädagoge Adrian Stroiwas ist Initiator des Reparatur- und Upcycling-Projekts an der Verbraucherschule Gesamtschule Bremen West. Im Gespräch erzählt er über die Werkstatt und warum er lieber von „Lifehacks“ als von Verbraucherbildung spricht.
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junges Mädchen hält lächelnd einen Globus in die Kamera

Quelle: ViDi Studio, Adobe Stock

18.10.2022

Ausgezeichnete Bildung für nachhaltige Entwicklung

Der Wettbewerb „Projekt Nachhaltigkeit“ ehrt unter anderem lokale Initiativen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft einsetzen – darunter 2022: ein Fortbildungsangebot und Ideen für den Unterricht.
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Junge steht lächelnd an der geöffneten Kühlschranktür

Quelle: pololia, Adobe Stock

06.10.2022

Strom sparen lernen? Schon in der Grundschule!

Energie sparen im Haushalt – das lässt sich bereits in der Grundschule vermitteln. Die Verbraucherzentrale NRW bietet mit dem Workshopkonzept „Energiespardetektive“ Anregungen für einen handlungsorientierten Unterricht.
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Kinder sitzen in einem Schulbus und winken in die Kamera

Quelle: Vasyl, Adobe Stock

26.09.2022

Unterrichtsmaterial der Woche: Faire Klassenfahrt?!

Der Materialkompass hebt besonders empfehlenswerte Unterrichtsinhalte als "Material der Woche" hervor. Dieses Mal steht das aktive Handeln für den Umwelt- und Klimaschutz im Fokus.
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Unterrichtsmaterialien zum Thema Nachhaltigkeit

ist Material der Woche
Zu sehen ist der Titel "Plastik im Kopf - Unser täglicher Konsum" in weißer Schrift auf grünem Grund. Darunter ist ein Lego-Männchen auf einem Fahrrad neben einer Blume aus Luftballons abgebildet

Quelle: bundjugend-nrw.de

Nachhaltigkeit

Plastik im Kopf - Unser täglicher Konsum

Kaum ein Einkauf ist möglich ohne Plastik - sei es als Produkt selbst oder als Verpackung. Dieser Allgegenwärtigkeit von Plastik widmet sich das Projekt "Werde Plastik-Aktivist:in", aus dem das Bildungsmodul "Plastik im Kopf - unser täglicher Konsum" entstanden ist. Es hat zum Ziel, die Schüler:innen in ihrer Rolle als Konsument:innen zu sensibilisieren, indem sie etwas über die Nutzungsdauer von Kunststoffen erfahren und eigene Regeln für einen verantwortungsvollen Konsum entwickeln.
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Ein pinker Donut, in dessen Mitte Menschen stehen und sitzen. Auf dem Donut stehen zwei Schornsteine.

Quelle: insert.schule.at

Nachhaltigkeit

Unterrichtsmaterial: Belastungsgrenzen der Erde

Die „Donut-Ökonomie“ zeigt die planetaren Grenzen in Bezug auf soziale und ökologische Mindeststandards auf. Laut dieses Modells haben alle Staaten der Erde Bedarf für eine Transformation der Lebens- und Wirtschaftsweisen und sind deshalb als Entwicklungsländer zu bezeichnen.
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Zu sehen ist der Titel "Alles hat ein Ende, nur Plastik nimmt keins." in weißer Schrift auf türkisem Grund. Darunter abgebildet sind ein Fisch und eine Quietscheente mit Flügeln und Heiligenschein

Quelle: bundjugend-nrw.de

Nachhaltigkeit

Alles hat ein Ende, nur Plastik nimmt keins.

Im Rahmen eines größeren Projektes "Werde Plastik-Aktivist*in" entstand das Bildungsmodul, das Schüler:innen für den Umgang mit Plastik in ihrem Konsumalltag sensibilisieren will. In dem Modul wird nachvollziehbar aufgezeigt, wie Plastik über verschiedene, sichtbare und unsichtbare Wege in die Umwelt gelangt und dort über Jahrzehnte verbleibt.
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Das Themenfeld Nachhaltigkeit im Kontext der Verbraucherbildung

Was ist Verbraucherbildung?

Verbraucherbildung meint vor allem zwei Dinge: Alltagswissen und Orientierungswissen. Sie hat das Ziel, aufzuklären und Bewusstsein zu schaffen – für eine selbstbestimmte, verantwortungsvolle und gesundheitsförderliche Lebensführung. Verbraucherbildung ist ein lebenslanger Lernprozess und befähigt Menschen, ob jung oder alt, als Verbraucherinnen und Verbraucher verantwortungsbewusst zu handeln und sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Je früher die Fertigkeiten für einen reflektierten Konsum entwickelt werden, desto selbstverständlicher werden sie schon bei jungen Konsumentinnen und Konsumenten im alltäglichen Handeln verankert sein. Desto einfacher wird es für Kinder und Jugendliche, den steigenden Anforderungen in einer zunehmend globalen, vernetzten und komplexen Welt der Waren und Dienstleistungen gerecht zu werden.

Symbol-Icon Ernährung

Ernährung

Lebensmittel und ihre Herkunft, Qualität, Kennzeichnung, Wertschätzung und Konsum, Werbestrategien der Lebensmittelbranche sowie Fragen zu gesunder Lebensführung

Symbol-Icon Finanzen

Finanzen

Informationen zum Marktgeschehen, Umgang mit Geld, zu Finanzprodukten und Krediten sowie zu Versicherungen und Werbung

Symbol-Icon Medien

Medien

Mediennutzung, Beschaffung von Informationen, Datenschutz und Urheberrechte, Soziale Netzwerke und Online-Werbung

Symbol-Icon Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Mobilität und Wohnen, Wachstum und Wohlstand, fairer Handel sowie Klima, Energie und Ressourcen

Die Themen nachhaltiger Konsum und Globalisierung stehen für viele Schulen bereits weit oben auf der Agenda – und das nicht erst seit den Fridays-for-Future-Demonstrationen. Doch seitdem freitags weltweit Kinder und Jugendliche fürs Klima protestieren, haben die Themen weiter an Dringlichkeit gewonnen. Mit ihren Klimastreiks weisen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise daraufhin hin, dass – würden alle Menschen auf der Welt dieselbe Menge konsumieren wie ein deutscher Bürger im Durchschnitt – unsere Erde nicht ausreichen würde. Wir bräuchten unseren Planeten in diesem Szenario gleich dreifach, um die benötigten Ressourcen zu decken, wie aus der Berechnung des „Global Footprint Networks“ (2019) hervorgeht.

Nachhaltigkeit ist auch ein wichtiger Aspekt der Verbraucherbildung. Die Schülerinnen und Schüler sollen vor allem lernen, ihren eigenen Konsum zu hinterfragen. Denn mit jedem Einkauf, jeder Reise und jeder Bestellung im Internet nehmen sie Einfluss darauf, inwieweit Ressourcen und Energie verwendet und unter welchen Bedingungen die Produkte hergestellt werden. Denn: Auch in einer globalisierten Welt beginnt Nachhaltigkeit schon bei ganz alltäglichen Entscheidungen.

Die Umsetzung im Lernraum Schule

Heranwachsenden stellt sich dann die Frage, wie es konkret gelingen kann, den eigenen Konsum in Zukunft nachhaltiger zu gestalten. Darüber können Lehrende im Unterricht diskutieren und beispielsweise die verschiedenen Nachhaltigkeits- und Öko-Label in den Blick nehmen. In Projekten zu Themen wie Plastikvermeidung, Umwelt- und Ressourcenschutz, Wassersparen oder Upcycling können die Schülerinnen und Schüler zudem selbst aktiv werden und direkt Ergebnisse sehen. Dies kann auch zu konkreten Veränderungen in der Schule selbst führen, etwa wenn ein gemeinsames Energiesparkonzept erarbeitet wird, Einwegplastikflaschen durch Wasserspender ersetzt werden oder der Veggie-Friday in der Schulmensa eingeführt wid. All dies sind ebenfalls Anlässe, Heranwachsende sinnvoll an Entscheidungen in der Schule zu beteiligen.

Darüber hinaus bieten sich im Rahmen der Verbraucherbildung Unterrichtsreihen an, die im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) Aspekte wie Mobilität, Armut, nachhaltige Landwirtschaft und globale Produktionsketten in den Blick nehmen. All dies sorgt dafür, dass Kinder und Jugendliche in die Lage versetzt werden, ihre eigenen Konsumentscheidungen in einen größeren Zusammenhang einzuordnen und dabei einzuschätzen, wie sich diese auch auf künftige Generationen oder auf Menschen in anderen Teilen der Erde auswirken können.

Nachhaltiger Konsum

Nachhaltiger Konsum

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Portrait von Matthieu Choblet

Quelle: © Matthieu Choblet

Matthieu Choblet
Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes

Es ist gut, wenn schon junge Menschen eine souveräne Verbraucherhaltung einüben. Verbraucherschulen helfen ihnen bei der Orientierung und versetzen sie in die Lage, Verantwortung für sich und ihre Umwelt zu übernehmen.