Datum: 01.03.2021

Mathilde Anneke Gesamtschule (Nordrhein-Westfalen)

Die Mathilde Anneke Gesamtschule in Münster wird als Verbraucherschule Gold ausgezeichnet

Eine Besonderheit der Mathilde Anneke Schule – neben vielen anderen Aspekten der Verbraucherbildung – ist der Anneke-Taler: Zur Einschulung bekommt jedes Kind 3 Taler Startkapital. Durch Engagement in der Schulgemeinschaft, Teilnahme an internen und externen Wettbewerben und ähnlichen Aktivitäten können sich die Schülerinnen und Schüler Anneke-Taler verdienen. Das Konzept hierfür wurde gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern in einer Projektwoche erarbeitet. Die Schule hat einen eigenen, nicht kommerziellen Shop, der für Nachhaltigkeit steht und nach dem Prinzip eines Secondhandladens errichtet wurde. Die Idee entstand im Zusammenhang mit dem Projekt „Fairtauscht – Ich MAG Shoppen“. Es gibt hier nicht nur Secondhandkleidung, sondern auch fair gehandelte Bio-Schulkleidung. Kleidung kann getauscht und mit einem Anneke-Taler erworben, nicht gekauft, werden.

 

Stimmen zur Auszeichnung

"Es ist uns wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler an Entscheidungsprozessen in der Schule mitwirken. Demokratie als Lebensform und Bildung zur nachhaltigen Entwicklung gehören zu unseren Leitideen. Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern viele Möglichkeiten, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, sich einzubringen und mitzugestalten. Außerdem werden sie dazu angehalten, kritisch zu konsumieren. Ich freue mich daher sehr,
dass unser Engagement mit der Auszeichnung Verbraucherschule Gold honoriert wird.“

Birgit Wenninghoff, Schulleiterin

 

"Ich freue mich, dass wir die Auszeichnung Verbraucherschule Gold erhalten haben. An unserer Schule haben Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern und Lehrkräfte sehr viele Möglichkeiten, sich für nachhaltigen, kritischen Konsum einzusetzen und dazu eigene Ideen zu entwickeln. Wir haben beispielsweise ein Kleidungsgeschäft an unserer Schule eröffnet, in dem wir Klamotten recyceln und tauschen. Außerdem achten wir beim Essen auf regionale und saisonale Produkte. Aber das sind nur zwei Beispiele, es gibt noch viele mehr.“

Leni Krause, Schüler, Klasse 7b