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Max-Wittmann-Schule (Nordrhein-Westfalen)

Im Zuge der Verbraucherbildung lernen die Schülerinnen und Schüler der Max-Wittmann-Schule auch, wie sie Müll vermeiden können.

Im Zuge der Verbraucherbildung lernen die Schülerinnen und Schüler der Max-Wittmann-Schule auch, wie sie Müll vermeiden können. (c) Max-Wittmann-Schule 

26.02.2018

Die Max-Wittmann-Schule in Dortmund wird als Verbraucherschule Gold ausgezeichnet

Mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu einer möglichst umfassenden Selbstständigkeit im Alltag zu führen, vermittelt die Max-Wittmann-Schule Dortmund Inhalte der Verbraucherbildung – und zwar fächerübergreifend im Unterricht und in Projekten. Die erforderlichen Konsum- und Alltagskompetenzen lernen die Schülerinnen und Schüler von Klasse 1 bis Klasse 12 aufeinander aufbauend im Sinne eines Spiralcurriculums.

„Meine erste Wohnung“ gehört zu den Unterrichtseinheiten, mit denen die Förderschule für geistige Entwicklung ihre Schülerschaft auf das Leben nach der Schule vorbereiten will. Die elften Klassen sollen dabei eine Vorstellung entwickeln, wie ihre Wohnung später einmal aussehen soll. Unter Beachtung der zur Verfügung stehenden Mittel prüfen sie etwa in Möbelgeschäften, ob sie sich die gewünschten Möbel leisten können. Die Finanzierung des Alltags stand im Schuljahr 2016/2017 auch im Mittelpunkt des Projekts „Dortmund ohne Kohle“, in dem sich die Schülerinnen und Schüler der 11a der Frage widmete: Wie können wir unsere Freizeit mit wenig Geld gestalten? Dafür informierten sie sich im Internet und in verschiedenen Broschüren über interessante Ausflugsziele, erkundeten diese mit öffentlichen Verkehrsmitteln und erstellten anschließend einen Taschenführer. Unter dem Titel „Die süße Versuchung“ befassten sich die Klassen 11a und 12c zudem in vier Schulstunden mit der Schokoladenproduktion und dem Problem der damit verbundenen Kinderarbeit. Dabei erfuhren sie unter anderem, dass sie selbst faire Arbeitsbedingungen unterstützen können, indem sie etwa Fairtrade-Schokolade kaufen.

Die Verbraucherbildung ist an der Max-Wittmann-Schule in vielen Bereichen sowohl theoretisch als auch praktisch verankert. Bereits 2016 erhielt die Dortmunder Förderschule die Auszeichnung als Verbraucherschule Gold und konnte diesen Status in 2017 nun rezertifizieren.

Nicole Tuletz

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Nicole
Tuletz
Projektkoordinatorin „Auszeichnung Verbraucherschule“

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