Kreditpoly 2.0

Überarbeitung eines Spiels zur Vermittlung von Finanzkompetenz an Schulen

Grafik des Unterrichtsmaterials Kreditpoly 2.0

Quelle: Technische Universität Berlin

Kreditpoly 2.0

Überarbeitung eines Spiels zur Vermittlung von Finanzkompetenz an Schulen

Herausgeber:

Materialformat:

Download (z.B. PDF)

Stufe:

Sekundarstufe I

Preis:

kostenlos

Fachlicher Inhalt
Gut
Methodik-Didaktik
Sehr gut
Formale Gestaltung
Gut
Gesamtbewertung
Sehr gut

Das Material Kreditpoly 2.0 - Ein Spiel um Schulden und Kredite bietet für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 einen spielerischen, aber recht anspruchsvollen Zugang zur Reflexion von Alltagsentscheidungen und deren möglichen finanziellen Folgen. Die Lebenswelt Jugendlicher und junger Erwachsener wird berücksichtigt, so dass die Lernenden sich mit den anstehenden problemen auch identifizieren können. Hintergrundinformationen für Lehrpersonen zu den häufigsten Auslösern von Ver- und Überschuldung junger Erwachsener sowie für unterschiedliche Spielvarianten und Differenzierungsmöglichkeiten sind vorhanden. Die Einbettung in den Unterricht erfordert allerdings genaue Überlegung und Zeit, um die Reflexionspotenziale des Materials auch auszuschöpfen.

Das Material Kreditpoly 2.0 - Ein Spiel um Schulden und Kredite bietet für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 einen spielerischen, aber recht anspruchsvollen Zugang zur Reflexion von Alltagsentscheidungen und deren möglichen finanziellen Folgen. Das Material ist eine aktualisierte und erweiterte Fassung des Spiels Kreditpoly aus dem von Waldemar Stange und Peter Gnielzcyk erstellten Material "Schuldenprävention. Eine Zukunftswerkstatt" aus dem Jahr 2000. Es befasst sich mit den häufigsten Überschuldungsauslösern und soll mit Fokus auf die Einrichtung der ersten eigenen Wohnung zur Reflexion anregen, wie schnell aus einer Verschuldung eine Überschuldung werden kann. Dafür werden Situationen aus der alltäglichen Lebenswelt junger Erwachsener auf Rollenkarten skizziert, die im Verlauf des Spiels durch Ereignis- (Geldausgaben) und Chancenkarten (Geldzuflüsse) in die eine oder andere Richtung verändert werden und das Haushaltsbudget verändern. Die Lebenswelt Jugendlicher und junger Erwachsener wird berücksichtigt, so dass die Lernenden sich mit den anstehenden problemen auch identifizieren können. Hintergrundinformationen zu den häufigsten Auslösern von Ver- und Überschuldung junger Erwachsener sind ebenso zu finden wie Hinweise zur didaktischen Einbettung des Spiels in den Unterricht. Druckvorlagen für die unterschiedlichen Karten (auch leer zum Selbstkreieren von entsprechenden Situationen), die Spielbögen und die Spielanleitung sind vorhanden. Außerdem sind Hinweise für unterschiedliche Spielvarianten und Differenzierungsmöglichkeiten vorhanden.

Das Spiel bietet durchaus Möglichkeiten, um Lernende zur Reflexion von Konsumentscheidungen und deren Folgen anzuleiten. Allerdings ist die Spielanleitung zu beachten und es erfordert Zeit, sich damit vertraut zu machen. Eine gute didaktische Einbettung in den jeweils geplanten Unterricht ist zwingend erforderlich, um die Potenziale des Spiels auch sinnvoll nutzen zu können. Wer sich dafür die Zeit nimmt, kann aber auch mit einem Lernzuwachs der Klasse rechnen

 

Haupt-Thema
Finanzen
Neben-Thema
Finanzen
Umgang mit Geld (Budgetplanung)
Versicherungen / Private Vorsorge
Kredite&Finanzierung
Schulden
Verträge
Materialinhalt
Angabe von Literatur, Referenzen und Quellen
Anregungen für die Unterrichtsgestaltung
Arbeitsmaterialien für Lernende
Hintergrundinformationen für die Lehrperson
Informationen für Lernende
Spiele
Weiterführende Adressen / Fachstellen

Das Material ist eine Weiterentwicklung des Spiels "Kreditpoly - Ein Spiel um Schulden und Kredite" und wurde im Rahmen einer Masterarbeit erstellt. Es soll spielerisch Auswirkungen von Ratenkrediten auf das Haushaltsbudget thematisieren, indem anhand von Fällen aus dem Alltag Konsumentscheidungen getroffen und deren Folgen dann bewältigt werden müssen. Dabei treten z. B. kritische Lebensereignisse zufällig auf und verändern die Situation, so dass eine Verschuldung und im Extremfall auch eine Überschuldung droht. Das Spiel orientiert sich hinsichtlich der kritischen Ereignisse an den häufigsten Ursachen  und Auslösern für Ver- und Überschuldung.

Das Spiel ist für vier bis sechs Spielende angelegt und enthält Rollen-, Ereignis- und Chancenkarten. Auf den Rollenkarten wird knapp eine spezifische Lebenssituation der Rollen beschrieben. Durch Würfeln werden im Spielverlauf Ereignis- und Chancenkarten gezogen, die entweder einen Geldzuwachs, eine direkte Zahlung oder einen Ratenkredit zur Folge haben. Thematische Schwerpunkte des Spiels sind die erste eigene Wohnung und die damit verbundenen finanziellen Belastungen. Das Spiel sollte mindestens vier bis fünf Runden, nach Möglichkeit aber mehr Runden gespielt werden. Am Ende wird der Kontostand des jeweiligen Haushalts festgehalten und die Lernenden diskutieren, wie es z. B. zu Ver- oder Überschuldung kommen konnte, welche Entscheidungen anders getroffen werden könnten, um solche Ver- und Überschuldungssituationen zu vermeiden usw.. 

Erscheinungsjahr
2020
Autor/in
Oliver Eckardt; Yvonne Eckardt
Materialformat
Download (z.B. PDF)
Tags
Kredit
Schulden
Überschuldung
Stufe
Sekundarstufe I
Zielgruppe
10. Klasse
Fächer
fächerübergreifend
Politik / Sozialkunde
Hauswirtschaft
Arbeitslehre
Vertretungsunterricht
Verbraucherbildung
Projekttage