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Soziale Netzwerke - was tun gegen Extremismus und Hass?

In dem Material "Soziale Netzwerke: Was tun gegen Extremismus und Hass?" wird der Umgang mit problematischen Inhalten in Sozialen Netzwerken am Beispiel von Facebook thematisiert. Es wird über die Arbeit der Betreuerinnen und Betreuer des Sozialen Netzwerks berichtet und über deren Balanceakt zwischen Meinungsäußerung und Menschenwürde.

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre eigenen Erfahrungen mit Extremismus und Hass im Netz und arbeiten die Macht und Verantwortung der Internetnutzer heraus. Darüber hinaus wird sich mit der politischen Dimension der Netzwerke auseinandergesetzt. Für ein fiktives Netzwerk sollen eigene Regeln entwickelt werden und anhand eines realen Planspiels gemeinsam mit der Klasse getestet werden. Am Beispiel der Böhmermann-Affäre aus dem Jahr 2016 wird das Spannungsfeld von Meinungsfreiheit und deren rechtlicher Grenzen erörtert.

Anhand aktueller Beispiele (2016) wird das komplexe Thema „Soziale Netzwerke: Was tun gegen Extremismus und Hass?“ multiperspektivisch betrachtet. Mit Hilfe von von ZEIT-Artikeln, Gesetzen und der Reflexion eigener Erfahrungen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema auf politischer, wirtschaftlicher und sozialer Ebene auseinander. Auch ihre Rolle als Nutzerinnen und Nutzer sozialer Netzwerke wird betrachtet.

Methodisch handelt es sich mehrheitlich um eine klassische Textanalyse von ZEIT-Artikeln, die nach einer Registrierung online kostenlos zur Verfügung stehen.

Indikatoren
Einzelbewertung
Balken
Fachlicher Inhalt:
Gut
Methodik-Didaktik:
Gut
Formale Gestaltung:
Sehr gut
Gesamtbewertung:
Gut
Ausführliche Bewertung

Anschaulich und nah an der Lebenswelt der Oberstufenschülerinnen und –schüler wird das Thema „Soziale Netzwerke: Was tun gegen Extremismus und Hass?" aus politischer, rechtlicher, gesellschaftlicher Perspektive betrachtet. Die Mehrperspektivität verdeutlicht das komplexe Thema, dennoch kommt die Reflexion der eigenen Handlungsmöglichkeiten nicht zu kurz.

Anhand eines Zeitungsartikels der ZEIT wird das Vorgehen und die Erfahrungen mit Extremismus im sozialen Netzwerk Facebook dargestellt und der Balanceakt zwischen Meinungsäußerung und Menschenwürde verdeutlicht. Mit der momentan noch in Erinnerung befindlichen "Böhmermann-Affäre" aus dem Frühjahr 2016 setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Meinungsfreiheit und den rechtlichen Grenzen auseinander.

Das Material ist sehr gut strukturiert und anschaulich und logisch aufgebaut. Methodisch handelt es sich um klassische Textanalysen von ZEIT-Artikeln, die die Schülerinnen und Schüler meistens einzeln schriftlich bearbeiten sollen. Den Lehrkräften steht eine kurze inhaltliche Einführung und eine Übersicht der Lernziele zur Verfügung. Die Links am Ende des Dokuments verweisen mehrheitlich auf weitere ZEIT-Artikel. Die Artikel sind online abrufbar, jedoch erst, wenn man sich auf der Seite kostenlos registriert.

Herausgeber
Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG
Erscheinungsjahr
Autor/in
Katja Grafmüller; Susanne Patzelt
Reihe
Preis
kostenlos
ISBN
Materialformat
Download (z.B. PDF)
Schlagworte
Soziale Netzwerke, Politische Bildung, Demokratie, Meinungsfreiheit, Extremismus
Klasse
11. Klasse, 12. Klasse, 13. Klasse
Fächer
Gesellschaftswissenschaften, Politik / Sozialkunde, Ethik / Lebenskunde / Religion, Geschichte, Informatik / Technik, Verbraucherbildung
Stufe:
Sekundarstufe II
Materialthemen
Grundwissen und Recht, Soziale Netzwerke, Gewalt im Netz / Risiken, Verbraucherschutz
Materialinhalt
Arbeitsmaterialien für Lernende

Gesamtbewertung

Gut
Kurzinformationen:

Titel

Soziale Netzwerke - was tun gegen Extremismus und Hass?

Herausgeber

Zielgruppe

Fächer

Stufe

Materialthemen

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Preis
kostenlos

Gefördert durch:

aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages