Ich, wenn bei einem Online-Shop nur Vorkasse angeboten wird. Schauspieler Jonah Hill macht eine Cut-Handgeste..

Quelle: vzbv

Unseriöser Online-Shop?

Ich, wenn bei einem Online-Shop nur Vorkasse angeboten wird. Schauspieler Jonah Hill macht eine Cut-Handgeste..

Quelle: vzbv

Unseriöser Online-Shop?

Bist du beim Online-Shopping schon einmal auf einen Fakeshop gestoßen? Eine Umfrage, die der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) 2025 beauftragt hat, zeigt: Fast jede:r achte Online-Shopper:in wurde in den vorangegangenen zwei Jahren schon einmal über einen Fakeshop betrogen.

Fakeshops sind teils schwer von seriösen Online-Plattformen zu unterscheiden. Hinzu kommt Werbung für Fakeshops auf Plattformen von Google und Meta: Eine Untersuchung des vzbv zeigt, dass die Hälfte der überprüften Fakeshops Werbung auf den Plattformen schaltet – und damit Millionen Menschen erreicht.

Fakeshops: Das steckt dahinter

Fakeshops versuchen Verbraucher:innen um ihr Geld zu bringen. Ein wichtiges Kriterium bei der Beurteilung, ob ein Shop online seriös oder fake ist, sind die angebotenen Zahlweisen. Wird nur Vorkasse angeboten, ist Vorsicht geboten! Es sollten verschiedene Zahlweisen zur Auswahl stehen.

Schutz beim Online-Shopping

Der vzbv kritisiert, dass Fakeshops über Werbung bei großen Plattformen wie Google oder Meta auf sich aufmerksam machen können und damit ein Risiko für Millionen Verbraucher:innen darstellen. Er fordert, dass die großen Plattformen stärker gegen betrügerische Werbung vorgehen, so wie es der Digital Services Act vorsieht. Zusätzlich müssen Bundesregierung und Europäische Kommission die Verbraucherrechte beim Online-Shopping insgesamt stärken – wie zum Beispiel bei manipulativen Designs, die unter anderem zu impulsiven Kaufentscheidungen verleiten können.

Du fragst dich, was du tun kannst, um dich vor Fakeshops zu schützen? Nutze den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale! Auf fakeshopfinder.de kannst du URLs von Online-Shops auf Unregelmäßigkeiten überprüfen.

Mit dem Bildungsprogramm Verbraucherchecker haben junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren die Möglichkeit, ein eigenes Projekt zu Fakeshops und weiteren Verbraucherschutzthemen umzusetzen. Bildungsakteur:innen können an den kostenfreien Online-Seminaren zu verschiedenen jugendrelevanten Verbraucherthemen teilnehmen.